Seminarprogramm 2024

Unser laufendes Weiterbildungsangebot beinhaltet Schulungen und Workshops, die Sie persönlich bereichern und in Ihrer Arbeit unterstützen. Lernen mit Spaß für Alltag und Beruf eröffnet neue Perspektiven im Denken und Handeln!

Das neue ÖZIV Seminarprogramm können Sie sich hier als PDF Datei runterladen.

Seminarprogramm 2024

Anmeldungen können wir per E-Mail entgegennehmen.

Anmeldeformular 2024

Datum Seminartitel Trainer:innen
15.-16.3.2024"HarmonischERleben nach" der FeldenkraismethodeBernhard Schalk, MA
19.-20.4.2024Zukunftsschmiede Ehrenamt ÖZIV Teil 3Dr.in Sibylle Auer und
Mag. Hansjörg Nagelschmid
26.-27.4.2024Inklusion durch KlimaschutzEmil Benesch, DI
7.-8.6.2024Erwachsenenschutzgesetz und NichtdiskriminierungMag.a iur. Nina Eckstein und
MMag.a Dr.in Ilse Kotza
6.-7.9.2024Frauen mit Behinderungen

Mag.a Heidemarie Egger, Dipl.Soz.Päd.in Eva-Maria Fink und Mag.a Isabell Naronnig

20.-21.9.2024Der Mann und die GesundheitAlexander Greiner
26.-27.9.2024

Mitten drin, statt nur dabei: Wirklich wirksam werden auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft

Petra Plicka, BA Bakk. phil,
Rudolf Kravanja (ÖZIV),  Markus Raffer (MVG)
15.-16.11.2024Schmerz und SchmerztherapieDr. Martin Pinsger, MCS

Harmonischerleben

geschmeidig bewegen nach der Feldenkrais Methode und mit geführten Trancen

15.-16.3.2024 in Spital am Pyhrn

Als Kind bewegt man sich natürlich, ohne zu denken – mal lernt Bewegungen intuitiv. Als Erwachsener verlernt man oft diese selbstverständliche Leichtigkeit. Beschwerden des Bewegungsapparates wie Schulter, Kreuz, Hüft- oder Knieschmerzen entwickeln sich oft durch jahrelange unbewusste Fehlhaltungen. Unsere Lern und Bewegungsfähigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil von Gesundheit. Sie ist hauptverantwortlich, um geistige und körperliche Vitalität zu bewahren. Durch das Erkennen von Bewegungszusammenhängen kann man auf spielerische Weise beginnen Einschränkungen & Blockaden im Handeln, Denken und Fühlen aufzulösen

 

Mithilfe langsam ausgeführter Bewegungen (im Liegen oder Sitzen) lernen Sie sich mit so viel Aufwand wie nötig und so wenig Anstrengung wie möglich zu bewegen.

Durch geführte Trancen kann man entspannen und loslassen. Sie lernen ihre Aufmerksamkeit selbst zu lenken und mehr bei sich anzukommen.

Im Zusammenhang mit Schmerzen bzw. mobilen Einschränkungen wird man angeleitet neue Bewegungsmöglichkeiten zu entdecken. Man lernt seine Knochen, Muskeln und Gelenke so zu bewegen, wie es sinnvoll und angenehm ist, um Erleichterung im Alltag zu erfahren.

Inhalte:

  • Stress- und Schmerzreduktion (durch sanftes Bewegen und durch geführte Trancen zum Entspannen & loslassen)
  • Achtsamkeits- und Wahrnehmungsschulung
  • Erlernen von Bewegungsabläufen für den täglichen Gebrauch
  • biomechanische Prinzipien praktisch erleben

Ziele: 

  • Verstehen und Wahrnehmung der eigenen Grundbedürfnisse, 
  • Erkennen des persönlichen Stresslevels und Strategien zur Reduktion von Stress

Zielgruppe:

mehr Bewusstheit und Leichtigkeit - Bewegungen des Alltags leichter machen. Bestehende Schmerzen verringern oder ganz lösen. Nach der Vision des Begründers der Feldenkrais Methode (Dr. Moshe Feldenkrais):

das Unmögliche wird möglich, das Mögliche wird einfach und das Einfache kann ästhetisch ansprechen“

Ort, Termin und Zeitrahmen: 

Hotel der Freunde der Natur, Wiesenweg 7, 4582 Spital am Pyhrn
Freitag, 15.3.2024 von 11-18 Uhr und Samstag, 16.3.2024 von 9 -16 Uhr

Trainer:

Bernhard Schalk, MA

Kosten:

€ 280,-- für externe Teilnehmer*innen (inkl. Verpflegung und Übernachtung)

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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Zukunftsschmiede Ehrenamt ÖZIV (Teil 3) AUSGEBUCHT!

Gutes TUN und Darüber berichten - das entzündet FUNKEN fürs Engagement

19.-20.4.2024 in Pfons/Tirol

Anhand der Prozesse für Freiwilliges Engagement üben und lernen wir hilfreiche Werkzeuge für die Gewinnung und Bindung von Freiwilligen:

  • Die Freiwilligenkoordination schafft zufriedene und engagierte Freiwillige, die uns helfen neue Einsatzkräfte zu gewinnen.
  • Entlang der Organisationsschnecke für Freiwilligenbegleitung erarbeiten wir uns wichtige Phasen in der Begleitung und Anerkennung.
  • Wir lernen die Tätigkeits- und Einsatzbeschreibung kennen und übersetzen diese in eine verlockende Anzeige für Engagementstellen.
  • Wir nutzen das Erzählen von „Guten Geschichten der Freiwilligen“
  • Bewerbung von Veranstaltung zur Gewinnung von Freiwilligen, Gestaltung von Bestätigungsnachweisen.

Alle die Stationen verknüpfen wir mit Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit.

Geschichten über engagierte Personen, der persönliche "Kick" im Engagement und eine verlockende Veranstaltungsbewerbung sind hilfreich, um neue Freiwillige zu suchen sowie den bereits tätigen Engagierten Anerkennung zu zollen. 

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt Gewinnung und Bindung von Freiwilligen – diesem Thema nähern wir uns praxisorientiert:

  • Wie verfasse ich eine "Story" für die Zeitung und was poste ich auf Social Media?
  • Wie finde ich Themen und Anlässe?
  • Wo bewerbe ich Veranstaltungen?
  • Welches Service erhalte ich von Bundes- und Landesebene?
  • Welche Kanäle kann ich nützen?
  • Wie unterstützen mich Freiwilligenzentren und deren Plattformen?
  • Was beachte ich beim Fotografieren? Verwendung und rechtliche Aspekte

Gemeinsam verfassen wir Texte, machen Fotos und tauschen uns aus, zu den verschiedenen Formaten zur Gewinnung und Bindung von Freiwilligen mittels Öffentlichkeitsarbeit.

Zielgruppe:

Personen mit langjähriger Erfahrung in der ehrenamtlichen Arbeit des ÖZIV und potenziell interessierte Freiwillige

Ort, Termin und Zeitrahmen:

Bildungshaus St. Michael, Pfons/Matrei am Brenner
Freitag, 19.4.2024 von 10-18 Uhr und Samstag, 20.4.2024 von 9-16 Uhr

Trainer:innen:

Dr.in Sibylle Auer und Mag. Hansjörg Nagelschmidt

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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Erwachsenenschutzgesetz und Gleichstellung und Nichtdiskriminierung von Menschen mit Behinderungen - AUSGEBUCHT!

7.-8.6.2024 in Salzburg

Menschen mit Behinderungen sind im Alltag häufig mit Diskriminierungen konfrontiert.
Sie erleben Diskriminierungen unmittelbar im Zusammenhang mit ihrer Behinderung oder mittelbar, weil in vielen Lebensbereichen Barrieren existieren und diese eine gleichberechtigte gesellschaftliche Partizipation verhindern.

Rechtlich sind Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen verboten. Die UN-Behindertenrechtskonvention verbietet Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen und verpflichtet Österreich zur Umsetzung von Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen vor Diskriminierungen zu schützen.

Im nationalen Recht verbieten das Behinderten-Gleichstellungsgesetz (BGStG) und das Behinderten-Einstellungsgesetz (BEinstG) die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Menschen mit Behinderungen dürfen weder im Arbeitsleben noch beim Zugang zu öffentlichen Gütern und Dienstleistungen diskriminiert werden.

Mit 1. Juli 2018 trat das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft. Damit ging eine umfassende Neuerung einher, welche einen Paradigmenwechsel zum Wohle der Betroffenen darstellt. Das neue Erwachsenenschutzgesetz stellt den betroffenen Menschen in den Mittelpunkt, um Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit umfassend zu erhalten. Die Entscheidungsfähigkeit der Betroffenen wird auch im Bereich der Personen- und Familienrechte wesentlich gestärkt.

Inhalte:

  • Vorgaben zur Gleichstellung und Nichtdiskriminierung in der UN-Behindertenrechtskonvention
  • Rechtliche Grundzüge des BGStG und BEinstG
  • Nationaler und internationaler Rechtsschutz in Fällen von Diskriminierung
  • Grundsätze des Erwachsenenschutzgesetzes
  • Interessenlage der Betroffenen im Mittelpunkt
  • Stärkung von Selbstbestimmung und Autonomie
  • Die vier Säulen der Vertretung: Vorsorgevollmacht, Erwachsenenvertretung (gewählt, gesetzlich und gerichtlich)

Ort, Termin und Zeitrahmen:

Hotel Heffterhof, Maria-Cebotari-Straße 1-7, 5020 Salzburg
Freitag, 7.6.2024 von 11-18 Uhr und Samstag, 8.6.2024 von 9-16 Uhr

Trainerinnen:

Mag.a iur Nina Eckstein, MA und MMag.a Dr.in Ilse Kotza (Erwachsenenschutz)

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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Frauen mit Behinderungen

Einsteiger:innenworkshop: „Ich bin Frau* mit Behinderungen“

6.-7.9.2024 in Wien

Zum vierten Mal findet das ÖZIV-Seminar zu Frauen mit Behinderungen geleitet von Heidemarie Egger, Eva-Maria Fink und Isabell Naronnig statt. Seit dem ersten Seminar 2021 hat sich viel getan. Es gibt eine immer größer werdende Gruppe an Frauen mit Behinderungen, die sich schon viel und intensiv mit dem Thema „Frauen mit Behinderungen“ auseinandergesetzt haben. Das heurige ÖZIV-Seminar richtet sich explizit an jene Frauen‘, die sich noch nicht so intensiv damit beschäftigt haben, was es heißt, Frau mit Behinderungen zu sein.

Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind täglich von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Sie sind oft unsichtbar, häufig nicht im Berufsleben integriert und werden aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Behinderung diskriminiert. Frauen mit Behinderungen sind öfter von struktureller, psychischer, physischer und sexueller Gewalt betroffen, als Frauen ohne Behinderungen - in Institutionen, im familiären Umfeld oder in Partnerschaften. Frauen mit Behinderungen brauchen Empowerment, eine starke Vernetzung und einen sicheren Ort für Austausch untereinander. In diesem Workshop geben wir einander Wissen, Solidarität und Stärkung.

Inhalte:

  • Situation von Frauen mit Behinderungen in unserem Gesellschaftssystem
  • positive und negative aktuelle Entwicklungen in Österreich
  • Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen (Ableismus)
  • Empowerment: Selbstbewusstsein stärken/sichtbar werden
  • Werkzeuge und Strategien, um als Frauen mit Behinderungen ein gutes Leben zu führen

Ort, Termin und Zeitrahmen:

Kardinal König Haus, 1130 Wien
Freitag, 6.9.2024 von 11-18 Uhr und Samstag, 7.9.2024 von 9-16 Uhr

Trainerinnen:

Mag.a Heidemarie Egger, Dipl.Soz.Päd.in Eva-Maria Fink und Mag.a Isabell Naronnig

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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Der Mann und die Gesundheit

20.-21.9.2024 in Salzburg

Zwei Mal am Tag die Zähne putzen? Regelmäßig zur Therapeutin? Sich jedes Jahr durchchecken lassen? Von einer Untersuchung ist noch niemand gestorben. Aber von der nicht besuchten Untersuchung? Männer scheinen sich mit ärztlichen Untersuchungen eher schwer zu tun. Nur 22 % gehen zur Prostatakrebs-Früherkennung. Dabei ist das die häufigste Krebsart beim Mann und Männer erkranken in Summe häufiger an Krebs als Frauen. Liegt das am allseits bekannten „der Indianer kennt keinen Schmerz“?

In diesem Seminar geht es um die wahrscheinlich brennendste Frage im Leben: Wie bleibe ich möglichst lange gesund? Denn wir sehen im internationalen Vergleich, dass die krankheitsfreie Lebenszeit in Österreich etwas verkürzt ist. Was kann ich für ein gesundes Leben tun? Und was tue ich, wenn ich doch eine schwerwiegende Diagnose bekomme?

Der Journalist und Moderator Alexander Greiner kennt als ehemaliger Krebspatient die Probleme, die wir mit unserer Gesundheit haben, sehr genau. Er schafft in diesem Seminar einen Safe Space, um Krankheit anzusprechen und vermittelt Methoden, um im Rahmen der individuellen Möglichkeiten darüber hinaus zu wachsen.

Da gesellschaftliche Tabus in Bezug auf Krankheiten und praxiserprobte Bewältigungsstrategien nicht nur Männer betreffen, ist dieses Seminar für alle Geschlechter offen.

Inhalte:

  • Wie kann ich gesundheitlich vorsorgen? Welche Früherkennungsuntersuchungen gibt es?
  • Was ist gesunde Lebensführung und wie kann ich sie in mein Leben integrieren?
  • Wie gehe ich mit gesundheitlichen Krisen um und wie könnte ich sie besser bewältigen?
  • Was kann ich tun, wenn Menschen in meinem Umfeld eine schwere Diagnose erhalten?
  • Schwerpunkte: Resilienz, Vorsorge, Früherkennung, Mündigkeit, Kommunikation, Selbstwirksamkeit

Ort, Termin und Zeitrahmen:

Hotel Heffterhof, Maria-Cebotari-Straße 1-7, 5020 Salzburg
Freitag, 20.9.2024 von 11-18 Uhr und Samstag, 21.9..2024 von 10-16 Uhr

Trainer:

Alexander Greiner

Kosten:

€ 280,-- für externe Teilnehmer:innen (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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Mitten drin, statt nur dabei: Wirklich wirksam werden auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft

27.-28.9.2024 in Wien

Wir reden von Inklusion, aber was meinen wir damit? Dieses Seminar beginnt mit einer gemeinsamen Verständigung darüber, was mit dem Begriff "Inklusion" wirklich gemeint ist. Um welche Gesellschaftsbereiche geht es, wie gut sind diese schon inklusiv erschlossen und was ist noch zu tun?

Ausgehend von diesen Fragen erarbeiten wir, wie wir selbst wirksam werden können auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft. Wir müssen starke, selbstbewusste Individuen sein, die selbstsicher auftreten und für unsere Haltung einstehen. Wir müssen uns verbünden, denn zusammen sind wir stärker. Und wir brauchen verbündete Organisationen und Initiativen, die von sich aus und mit uns gemeinsam diesen - oft steinigen Weg - gehen wollen.

Neben den Vorträgen von Rudolf Kravanja und Markus Raffer wird dieses Seminar vor Allem darauf abzielen, uns zu stärken. Wir als Individuen - als Funktionär:innen, als Ehrenamtliche, als Betroffene - sind die Basis der Veränderung. Nur wenn wir selbstermächtigt und selbstbewusst auftreten, haben wir die Kraft, etwas zu bewegen.

  • Tipps zum eigenen Auftritt in kleinen und größeren Gruppen, bis hin zu kurzen Rollenspielen mit "Bühnenauftritt"
  • Die Kraft des "Wir": was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gruppen, die für Inklusion eintreten? Wie können wir die Gemeinsamkeiten auf den Punkt bringen und wie können wir die Unterschiedlichkeit in ihrer Vielfalt als Chance nutzen?
  • Welche konkrete Forderungen an die Zivilgesellschaft, die Wirtschaft, die Wissenschaft oder die Politik haben wir? Wie müssen wir diese formulieren, um Aufmerksamkeit zu erlangen?

Inhalte:

  • Was heißt "Inklusion"?
  • Welche Gesellschaftsbereiche sind gemeint? Wie gut sind sie bereits erschlossen? Was fehlt?
  • Ich und mein Auftreten - Workshop-Einheit mit Übungen zum selbstsicheren Auftritt
  • (politische) Forderungen formulieren und selbstsicher vortragen
  • Gemeinsam sind wir stark - Der ÖZIV als Interessensvertretung (Rudolf Kravanja)
  • Verbündete - Markus Raffer von der Monopolverwaltung MVG wird über Selbständigkeit von MmB, die Monopolverwaltung, usw. referieren.

Ort, Termin und Zeitrahmen:

Kardinal König Haus, 1130 Wien
Freitag, 27.9.2024 von 11-18 Uhr und Samstag, 28.9. von 10-16 Uhr

Trainer:innen:

Petra Plicka, BA Bakk. phil, Rudolf Kravanja (ÖZIV) und Markus Raffer (MVG)

Kosten:

€ 280,-- für externe Teilnehmer:innen (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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Schmerz und Schmerztherapie

15.-16.11.2024 in Wien

Im Zentrum dieses Seminars steht das Thema Schmerz. Niemand will ihn haben und dennoch ist Schmerz sehr lehrreich. Wir benötigen Schmerz als Signal, wenn wir zu lange gesessen sind und als Symptom, wenn eine Bandscheibe drückt.

Aber es gibt auch Schmerz als eigenständige Krankheit (M30 im ICD11) was meist nur diejenigen begreifen können, die chronischen Schmerz erleiden.

So gibt es in der österreichischen Medizin derzeit (ICD10) keine relevanten Schmerzdiagnosen, somit keinen Behandlungsplan, keine Interdisziplinarität, keine Multimodalität, wie eigentlich gefordert und notwendig (Bonica 1953).

Diese Seminar soll alle ansprechen, die selbst besser mit Schmerz umgehen wollen und natürlich jene, die durch Schmerz Erkrankte beraten. Warum es so schwierig ist Schmerz zu kommunizieren (Schmerzen haben ist Erkenntnis, von Schmerz hören bedeutet Zweifel!). Es wird die Relevanz von Schmerz für unser Leben und hier im Besonderen für unser Berufsleben aufgezeigt und es sollen auch am Tag 2 Betroffene Rede und Antwort stellen.

Die Genetik beim Schmerz und bei der Schmerztherapie wird angesprochen. Es gibt Schmerzerkrankungen mit stark genetischem Hintergrund (z.B. Rheuma). Auch die Wirksamkeit von Schmerzmedikamenten ist genetisch determiniert (Pharmgenetik) was für viele Schmerzpatienten zu Nebenwirkungen und Medikamenteninteraktionen führen kann.

Cannabis in der Medizin (Cannabinoide) ist ebenfalls ein noch immer stark stigmatisiertes Thema im Bereich Schmerztherapie. Hier soll wissenschaftlicher Diskurs gefördert und die Notwendigkeit dieser Medikamentenklasse für die Schmerztherapie aufgezeigt werden.

Es soll auch die Selbstwirksamkeit der Betroffenen bzw. Prävention von Schmerzerkrankungen angesprochen werden. Auch praktische Anregungen, wie Übungen zu Yoga, Tai CHI, aus Sportwissenschaften, Physiotherapie und Tanz sind inkludiert.

Inhalte:

  • Schmerzdiagnosen
  • Chronische Schmerzen
  • Genetik beim Schmerz
  • Cannabis in der Medizin
  • Übungen zur Prävention von Schmerzen

Ort, Termin und Zeitrahmen:

Kardinal König Haus, 1130 Wien
Freitag, 15.11.2024 von 12:30-18 Uhr und Samstag, 16.11.2024 von 10-16 Uhr

Trainer:

Dr. Marin Pinsger, MSC

Kosten:

€ 280,-- für externe Teilnehmer:innen (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Anmeldung:

mit Anmeldeformular an: daniela.rammel[at]oeziv.org
Tel.: 01 513 1535 36

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