"Inklusive Arbeitswelt versus ´hocknstad und behindert´"

Podiumsgäste

Die Jährlich von der VIDA veranstaltete Tagung der Behindertenvertrauenspersonen stand am 5. Februar 2019 unter dem Motto "Inklusive Arbeitswelt versus ´hocknstad und behindert´".

In einer hochkarätig besetzten Podiumsrunde hat ÖZIV Geschäftsführerin Julia Jungwirth eindringlich in Erinnerung gerufen, was es in Österreich noch braucht, um Inklusion am Arbeitsmarkt zu verwirklichen.
 

  • Inklusion kann nur funktionieren, wenn Diversität endlich ernst genommen wird. Dazu gehört auch eine deutlichere Präsenz von Frauen mit Behinderungen!
  • Umfassende Barrierefreiheit ist unmittelbare und unverzichtbare Voraussetzung für Inklusion und muss forciert werden.
  • Niederschwelliger, umfassender und bundesweit einheitlicher Zugang zu arbeitsmarktbezogenen Angeboten muss für Menschen mit Behinderungen auch im AMS-Kontext gewährleistet sein
  • Unternehmen, die geeignete Arbeitsplätze für MmB bieten, sollten nicht nur mittels finanzieller Förderungen sondern auch in Form von Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Jobbesetzungen Unterstützung finden
  • Inklusion am Arbeitsmarkt wird nur dann verwirklichbar sein, wenn alle Beteiligten Bereitschaft zur Veränderung zeigen!