Mobilitätsförderungen des Sozialministeriumservice

Gesetzliche Grundlagen:

  • Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG), § 6 Abs 2 lit f
  • BMASK Richtlinien Individualförderungen zur Beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung, GZ: 44.101/0037-IV/A/6/2012 - gültig ab 1.7.2012

Das Sozialministeriumservice kann Förderungen für ein Orientierungs- und Mobilitätstraining und zur Anschaffung eines Assistenzhundes gewähren.

Diese Fördermaßnahmen sind Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50% vorbehalten (Status "begünstigt behindert" ist nicht erforderlich, Behindertenpass ist auch ausreichend).

 

Orientierungs- und Mobilitätstraining (Punkt 9.1 der Richtlinie):

Förderungen für ein Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie für ein Training zur Erlangung von Kommunikations- und lebenspraktischen Fähigkeiten für

  • Personen mit einem GdB von mindestens 50%
  • die Schulungsmaßnahme wird zum Antritt oder zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit gebraucht.

 

Anschaffung eines Assistenzhundes (Punkt 9.2 der Richtlinie)

Förderungen zur Anschaffung eines Assistenzhundes (= Blindenführhung, Servicehund, Signalhund) für

  • Personen mit einem GdB von mindestens 50%
  • der Assistenzhund wird für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit zur Erhöhung ihrer Mobilität benötigt.

Die Antragstellung ist


Förderhöhe für

  • Blindenführhunde max. € 30.000
  • Sevice- und Signalhunde max. € 10.000

Information "Assistenzhund" (pdf-Datei) auf www.sozialministeriumservice.at

Antrag zu finden auf www.sozialministeriumservice.at ; Online-Antragstellung (Antrag auf Gewährung einer Förderung zu Mobilitätshilfen") möglich.

Quellen:

  • Informationen des Sozialministeriumservice zu "Mobilitätsförderungen" auf www.sozialministeriumservice.at
  • Richtlinien "Individualförderungen zur Beruflichen Eingliederung von MmB"

Stand: 29.11.2019