Förderungen des AMS Arbeitsmarkservice

Was wird gefördert? Neue Arbeitsverhältnisse von

  • Langzeitbeschäftigungslosen und
  • Menschen, die wegen Einschränkungen von Langzeitbeschäftigungslosigkeit bedroht sind

Für alle öffentlichen und gemeinnützigen Tätigkeiten, wie zB

  • Ortsbild- und Landschaftspflege
  • Denkmalpflege
  • Umweltschutz
  • Kinderbetreuung
  • Betreuung von Senioren
  • Gesundheitspflege
  • Sport
  • Kunst und Kultur

Welche Arbeitgeber können eine Förderung beim AMS beantragen?

  • Einrichtungen der Kirchen und anerkannter Religionsgemeinschaften, soweit sie gemeinnützige und wohltätige Zwecke verfolgen
  • Wohlfahrtsverbände (zB Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Volkshilfe, Lebenshilfe)
  • Sportvereine, sofern ein gemeinnütziges Engagement vorliegt

Höhe und Dauer der Förderung

Der Arbeitgeber kann 66,7% der Bemessungsgrundlage (laufendes Entgelt plus 50% Pauschale für Nebenkosten) vom AMS gefördert bekommen. Die ASVG-Höchstbeitragsgrundlage ist die für die Beihilfe anerkennbare Obergrenze für das laufende Bruttoentgelt auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung.

Höchstdauer: 12 Monate eines Arbeitsverhältnisses

Zur Beantragung der Förderung: Erforderlich ist ein Beratungsgespräch zwischen AMS und Arbeitgeber bezüglich der zu fördernden Person. Deshalb haben vor Beginn der Beschäftigung Arbeitgeber und die zu fördernde Person mit dem zuständigen Berater der regionalen Geschäftsstelle des AMS Kontakt aufzunehmen.

Rückfragen:

  • Regionale Geschäftsstelle des AMS
  • www.bmask.gv.at
  • Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) 

(2) AMS-Kombilohnbeihilfe

Förderung für folgende Personen, wenn sie länger als 182 Tage arbeitslos vorgemerkt sind:

  • Personen über 50 Jahre
  • Wiedereinsteiger
  • Menschen mit Behinderung nach dem BEinstG bzw. nach einem Landesbehindertengesetz, begünstigbar behinderte Personen mit einem Behindertenpass (ab GdB von 50%), die auf einen Feststellungsbescheid verzichtet haben

Dauer der Förderung: maximal 1 Jahr

Höhe der Förderung: maximal € 950,00 monatlich

Die Beihilfe ist an ein Beratungsgespräch zwischen AMS und dem Arbeitgeber bezüglich der zu fördernden Person gebunden. Deshalb haben vor Beginn der Beschäftigung Arbeitgeber und die zu fördernde Person mit dem zuständigen Berater der regionalen Geschäftsstelle des AMS Kontakt aufzunehmen.

TIPPS!

  • Nähere Hinweise bei den regionalen Geschäftsstellen des AMS.

Stand: 18.2.2015