AMS Förderung für Arbeitsuchende: Kombilohn-Beihilfe

Achtung! Manche AMS-Förderungen gibt es nur in bestimmten Bundesländern; Voraussetzungen und Förderhöhe sind nicht in allen Regionen gleich. Bitte immer die regionale AMS Geschäftsstelle kontaktieren!

AMS-Kombilohnbeihilfe

Vorübergehender Zuschuss vom AMS zum Wiedereinstieg in den Beruf

Gefördert werden vollversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse von mindestens 20 Wochenstunden. In Ausnahmefällen sind auch Beihilfen für Arbeitsverhältnisse mit weniger als 20 Wochenstunden möglich.

Zielgruppe: Personen, die länger als ein halbes Jahr arbeitslos vorgemerkt sind und

  • älter als 45 Jahre oder
  • wieder in den Beruf einsteigen wollen oder
  • eine gesundheitliche Einschränkung haben

Arbeitslose Personen, die

  • eine berufliche Rehabilitation absolviert haben oder
  • Reha-Geld erhalten haben oder
  • eine entfernte Arbeitsstelle annehmen oder
  • mehrere Vermittlungshindernisse haben und seit 2 Jahren beim AMS arbeitslos gemeldet sind

Beihilfen-Dauer: solange des Arbeitsverhältnis dauert, maximal 1 Jahr

maximal 3 Jahre Förderung,

  • bei Personen, die älter als 59 Jahre sind und länger als 182 Tage arbeitslos sind
  • bei Personen, die eine berufliche Rehab absolviert haben
  • bei Personen, die Rehab-Geld bekommen haben

Höhe der Förderung: Arbeitslosengeld/Notstandhilfe plus 30% minus Erwerbseinkommen (Nettobetrag), maximal € 950 monatlich.

Die Beihilfe ist an ein Beratungsgespräch zwischen AMS und dem Arbeitgeber bezüglich der zu fördernden Person gebunden. Deshalb haben vor Beginn der Beschäftigung Arbeitgeber und die zu fördernde Person mit dem zuständigen Berater der regionalen Geschäftsstelle des AMS Kontakt aufzunehmen.

TIPPS!

  • Nähere Hinweise bei den regionalen Geschäftsstellen des AMS.
  • AMS Informationsblatt "Kombilohn-Beihilfe" (Stand 14.8.2019) auf www.ams.at

Stand: 4.12.2019