Behindertenpass und Invaliditätspension

Ausgangslage:

KlientIn ist BezieherIn einer Berufsunfähigkeitspension (BUP) und möchte einen Antrag auf Ausstellung eines Behindertenpasses stellen.  

Anliegen:

Wie erfolgt in diesem Fall die Einschätzung des Grades der Behinderung (GdB) seitens des Sozialministeriumservice? Muss KlientIn aktuelle ärztliche Gutachten vorlegen?

Informationsweitergabe:

Da im Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspensionsbescheid kein bestimmter GdB angegeben ist, erfolgt die Einschätzung des GdB bei Beantragung eines Behindertenpasses durch einen ärztlichen Sachverständigen des Sozialministeriumservice anhand der  Einschätzungsverordnung. Der Antragsteller hat aktuelle ärztliche Befunde, Gutachten dem Antrag beizulegen – diese werden für die Einschätzung des GdB herangezogen.

Hingegen kann bei begünstigt Behinderten der im Feststellungsbescheid angegebene GdB direkt für die Einschätzung des GdB im Behindertenpass-Verfahren übernommen werden.

Stand: 6.10.2015