COME-IN!

Cooperating for Open access to Museums – towards a wider Inclusion

Grüne Sprechblase mit weißer Schrift Come In!

 

COME-IN! ist eine Auszeichnung für Museen. Das Projekt wurde in einem Zeitraum von drei Jahren (2016-2019), in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Institutionen aus sechs verschiedenen Ländern, entwickelt. Das Ziel des Projektes ist es, den Zugang zu europäischem Kulturerbe zu verbessern.

Es sollen vor allem kleine und mittelgroße Museen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Diese werden für Menschen mit und ohne Behinderungen barrierefrei gestaltet.

Der führende Projektpartner war CEI (Central European Initiative) in Triest. Deren Aufgaben war vor allem die Koordination der insgesamt 14 Projektpartner aus sechs verschiedenen europäischen Ländern.
Das waren Museen, Trainingseinrichtungen, universitäre Einrichtungen und Behindertenorganisationen, wie eben der ÖZIV Bundesverband.
Unsere Aufgabe war es, unser umfassendes Wissen im Bereich der Barrierefreiheit einzubringen.

Durch COME-IN! soll ein hoher europäischer Standard erreicht werden. Es wurden Richtlinien entwickelt, die die barrierefreie Gestaltung von Ausstellungen unterstützen. Es wurde auch ein Trainingshandbuch für Mitarbeiter*innen von Museen entwickelt. Zur Ermittlung der Barrierefreiheit in einem Museum wurden Instrumente entwickelt, welche einen guten Überblick über Barrierefreiheit in einem Museum wiedergeben.

Zur Kennzeichnung der Museen wurde eine Auszeichnung erarbeitet. Diese signalisiert, dass das jeweilige Museum den Standards von COME-IN! entspricht und man sich einen gewissen Standard an Barrierefreiheit erwarten kann.

Für alle Museen gibt es nun die Möglichkeit sich für die Auszeichnung zu bewerben. Die Einreichung hierfür ist kostenlos. Zur erfolgreichen Bewerbung sind vier Kriterien zu erfüllen. Eines davon ist die Schulungen der Mitarbeiter*innen in allen Bereich des Museums. Hierfür bietet ÖZIV ACCESS spezielle Schulungen an. Inhaltlich werden hier die Themenfelder Inklusion, Barrierefreiheit, Begegnung mit Menschen mit Behinderungen und Ausstellungsgestaltung abgedeckt.
Es werden auch die, im Rahmen von COME-IN! entwickelten Instrumente, erklärt.

Für den ÖZIV Bundesverband ist es wichtig, dass dem Thema Inklusion und Barrierefreiheit im Sinne der UN Konvention für Menschen mit Behinderungen breiter Raum gewidmet wird. Die Teilnahme am kulturellen Leben ist ein Recht, das Menschen mit Behinderungen in vollem Ausmaß zusteht.

Da die Projekt-Sprache Englisch ist, erfolgt auch die Einreichung in Englisch. Es wurde nur das Handbuch und die Richtlinien ins Deutsche übersetzt.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf der Projekthomepage